Donnerstag, 15. März 2012

The Girl with a Pearl Earring


A couple of years ago I made some photoalbums, boxes and notebooks decorated with prints of my favorite paintings – there was Modigliani, Picasso, Klee, Bracque and – of course – Vermeer…I always loved his portrait of this girl with the pearl earring.
And then there was this lovely movie, telling the fictional story of how Vermeer might have been inspired to draw this painting…
Just yesterday my dear friend gave me again some old books, and among them I found the original novel by Tracy Chevalier….What a fortunate
 coincidence: I guess this book found me and not vice versa:
“I had not looked at the painting long, but I had known immediately that it needed the pearl earring. Without it there were only my eyes, my mouth, the band of my chemise, the dark space behind my ear, all separate. The earring would bring them together. It would complete the painting.” (Tracy Chevalier, Girl with a Pearl Earring).

You will ask now, what’s my point? The point is just this earring! When you create something and you hold it finally in your hands, there is often the feeling that something is still missing…a tiny whatever…the icing on the cake! And how often you will not find out....  
Vermeer was lucky: he found ...the earring!


Vor ein paar Jahren stellte ich einige Photoalben, Schachteln und Notizbücher her, verziert mit Drucken von meinen Lieblingsgemälden: da war Modigliani, Picasso, Klee, Bracque etc. - und natürlich Vermeer...sein Porträt von dem Mädchen mit dem Perlohrring gefiel mir schon immer.
Dann kam auf einmal dieser wundervolle Film ins Kino. Er erzählt diese kleine, fiktive Geschichte, wie Vermeer zu diesem Bild inspiriert worden sein könnte....
Erst gestern brachte mir meine liebe Freundin wieder ein paar alte Bücher, und darunter fand ich den Originalroman zum Film von Tracy Chevalier....Welch ein glücklicher Zufall: ich glaube beinahe, das Buch hat mich gefunden und nicht umgekehrt!

„Ich hatte das Bild nicht lange betrachtet, aber ich wußte sofort, daß der Perlohrring fehlte. Ohne ihn waren da nur meine Augen, mein Mund, der Kragen meines Hemdes, der dunkle Raum hinter meinem Ohr, alles ohne Zusammenhang. Der Ohrring würde alles zusammenfügen. Erst er würde das Gemälde vollkommen machen.“ (Tracy Chevalier, Das Mädchen mit dem Perlohrring).

Ihr werdet jetzt fragen, worauf ich eigentlich hinaus will? Auf den Ohrring! Wenn man etwas kreiert, hat man oft das Gefühl, daß noch irgendetwas fehlt, eine Kleinigkeit, das "Tüpfelchen auf dem i" sozusagen ! Und wie oft findet man nicht heraus, welche Kleinigkeit noch fehlt...
Vermeer hatte augenscheinlich Glück: er fand ...den Ohrring!