Mittwoch, 4. April 2012

I took a speed reading course and read 'War and Peace' in twenty minutes. It involves Russia . (Woody Allen)

This is my favorite quote about reading books…..of course I do not recommend this way of reading! 
I have to admit that I am a passionate reader, and from time to time it may occur that I do it almost like Woody Allen (but only if a book isn’t worth to get really involved with). During my studies I always preferred the university libraries to do my reading, I loved the dusty and earthy smell of all these books around me and the tranquillity these places offered. Unfortunately after several years I had to reduce my hours in the libraries, because I was diagnosed a house-dust allergy …My doctor highly recommended to avoid libraries and for some weeks I almost believed to see millions of mites crawling around me and my books ...yuck!  But in the end I could not cut off my old habits: armed with piles of handkerchiefs, I happily continued my sniffy sojourns at my preferred libraries….
Reading was always a way to rest my mind or to withdraw myself from our rough reality. It must not be necessarily “high literature”:  often some "lighter" read has made my day, all snuggled in down in a blanket on my couch – with a nice glass of wine within reach! 
Resisting chaos....
Francis Bacon describes the reading process as this: “Some books are to be tasted, others to be swallowed, and some few to be chewed and digested.” Yes, indeed, books as nutrition for our minds….
Alberto Manguel depicts in his A History of Reading the wonderful photograph of a man standing in a destroyed library during World War II. This man obviously tries to resist the chaos around him by insisting on his right to read - thus, as Manguel suggests, trying to understand again the mad world outside. 
When it comes to dramatic events in our life, do books really provide an answer? I think so....
And even if the definite answer cannot be found - books provide me the above mentioned "parallel existence" and food for thoughts I need when things are becoming rough around me....
Reading and books....the endless story!!!! I would appreciate your comments about this....


                                                                                 ***
Dies ist mein Lieblingszitat über das Lesen von Büchern….aber natürlich empfehle ich diese Leseart nicht weiter! Ich muss zugeben, dass ich ein absoluter Bücherwurm bin, und ab und zu kann es auch mal passieren, dass ich es Woody Allen gleichtue (aber nur, wenn es ein Buch absolut nicht wert ist, sich näher darauf einzulassen).  
Während meiner Studienzeit zog ich es immer vor, in den Universitätsbibliotheken zu lesen statt zu Hause. Ich liebte diesen staubigen und erdigen Geruch all der Bücher um mich herum und die Ruhe, die diese Orte ausstrahlten. Leider musste ich nach einigen Jahren die Stunden in den Bibliotheken reduzieren, da bei mir eine Hausstauballergie festgestellt wurde….Mein Arzt empfahl mir dringend, die ausgedehnten Aufenthalte in den Bibliotheken zu vergessen! Und eine Zeit lang bildete ich mir wirklich ein, Millionen von Milben über meine Bücher hinweg krabbeln zu sehen...igitt! Aber nach der ersten Hysterie nahm ich meine alten Gewohnheiten wieder auf und saß fortan schniefend, aber glücklich, mit einer Großpackung Tempotüchern bewaffnet, wieder in meinen Bibliotheken….
Lesen ist schon seit meiner Kindheit ein Mittel um abzuschalten oder mich einfach auszuklinken aus der oft so rauen Wirklichkeit.  Es muß auch nicht immer die hohe Literatur sein, die mich gefangen hält: auch "leichtere" Lektüre hat mir schon oft vergnügliche Stunden beschert, eingekuschelt auf meiner Couch  - mit einem guten Glas Wein in Reichweite!  
My bookmarks......Meine Lesezeichen.....
Francis Bacon beschreibt den Leseprozess folgendermaßen: „An manchen Büchern muss man naschen, andere wollen verschlungen sein, wieder andere gründlich gekaut und verdaut“. Tja, Lesen als Nahrung für unsere Seele….wie wahr ! Alberto Manguel zeigt in seinem Buch Eine Geschichte des Lesens das wundervolle Photo eines Mannes inmitten einer zerbombten Bibliothek während des 2.Weltkriegs. Dieser Mann versucht offensichtlich, sich dem Chaos zu entziehen und auf seinem Recht zu lesen zu beharren. Manguel interpretiert dies als den Versuch, die verrückte Welt um ihn herum wieder zu verstehen.

Ob Bücher auf einschneidende Geschehnisse im Leben eine Antwort haben? Ich glaube schon.... Und auch wenn ich die "definitive" Antwort am Ende nicht finden kann, so bietet mir das Lesen zumindest die schon oben erwähnte "Parallelwelt" und neue Denkanstöße, die ich einfach brauche, wenn die Dinge um mich herum stürmisch werden....
Lesen und Bücher....welch "unendliche Geschichte"....ich werde darauf zurückkommen müssen! 
Und ich würde mich so sehr über Eure Kommentare zu diesem Thema freuen....