Dienstag, 22. Mai 2012

Children begin by loving their parents; as they grow older they judge them; sometimes, they forgive them - Oscar Wilde

During these last days I tried to design some new guestbooks for children's baptisms. In Greece the baptism of a child is a very important event and months before parents are searching for invitations, bonbonnieres, photoalbums and guestbooks.... So, it is important for me to present new ideas for photoalbums or guestbooks every year, but I am always astonished how much time Greek parents spend to find all these "ingredients" for the baptism of their beloved child....
Often this makes me think about my own daughter. She is a grown up now, having left our home last year to start her studies in Germany. Our life has changed since her departure and I often hear the words of my grandfather, saying that children are only temporary guests in our lives....Indeed, as parents it is our duty to let our children go to start their own life. This circle of life, which, after many years of having taken care of our children, brings us back "to the roots", urges us to be satisfied with our own life in pairs, almost as if all these years in between hadn't existed at all. Some parents might be incapable to deal with this new situation, but since the birth of my daughter, I always believed in my grandfather's words. I always knew that she will not be with us forever. This made me appreciate every moment with her, and, on the other hand, this makes the actual situation so much easier for me. It is our fate to give birth to our children, they are a piece or ourselves, but we are not allowed to tie them up....In this sense I agree with Peter Ustinov, who believed that children are the only immortality we can be sure of. In a more poetic way, Dante Alighieri wrote:
 Only three things remain from Paradise: 
The stars of the night, the flowers of the day 
and the eyes of our children.


Seit einigen Tagen versuche ich nun, einige neue Gästebücher für Taufen zu kreieren. In Griechenland ist die Taufe eines Kindes ein wichtiges Ereignis, und schon viele Monate vorher sind die Eltern auf der Suche nach Einladungen, Bonbonnieres, Photoalben und Gästebüchern.... Und so ist es auch für mich ein absolutes Muß, jede Saison neue Ideen für diesen wichtigen Tag zu präsentieren. Trotzdem bin ich nach all den Jahren hier noch immer erstaunt, wie wichtig griechische Eltern diesen Tag nehmen und wieviel Zeit und Mühe sie investieren, all diese "Zutaten" für die Taufe ihres geliebten Kindes zu finden....
Und oft denke ich dann an meine eigene Tochter. Sie ist schon erwachsen und hat letztes Jahr ihr Studium in Deutschland begonnen. In unserem Haus ist seitdem still geworden, aber ich höre oft die Worte meines Großvaters, der immer sagte, daß Kinder nur vorübergehende Gäste in unserem Leben seien.... Als Eltern haben wir in der Tat die Aufgabe, unseren Kindern einen guten Start in ihr eigenes Leben mitzugeben. Dieser Lebenskreis wirft uns Eltern dann eines Tages jedoch zurück auf unsere eigenen Wurzeln, nachdem wir viele Jahre damit verbracht haben, uns um unsere Kinder zu kümmern. Von heute auf morgen werden wir wieder gezwungen, uns auf unser eigenes "zweisames" Leben zu konzentrieren, fast so, als hätte es all die Jahre dazwischen nie gegeben.... Manche Eltern können diese Umstellung nicht ertragen, aber schon seit der Geburt meiner Tochter hatte ich immer die Worte meines Großvaters im Ohr. Ich habe mir tatsächlich vom ersten Augenblick ihres Lebens an klargemacht, daß sie nicht für immer bei uns leben wird, und das hilft mir, die heutige Situation besser in den Griff zu bekommen. Es ist nun mal unser Schicksal, unsere Kinder zu gebären und sie großzuziehen. Sie sind ein Teil unseres Ichs, aber wir haben kein Recht, sie für immer und ewig an uns zu binden. In diesem Sinne gefällt mir der Ausspruch von Peter Ustinov, der der Meinung war, daß unsere Kinder die einzige Art von Unsterblichkeit seien, derer wir sicher sein könnten.Etwas poetischer drückte es Dante Alighieri aus, wenn er schrieb:
 Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben:
 die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages 
und die Augen unserer Kinder.