Mittwoch, 12. Dezember 2012

Literature enriches the necessary competencies that daily life requires and provides; and in this respect, it irrigates the deserts that our lives have already become. - C. S. Lewis


Literature was always my way to take a break from reality.  Literature certainly influenced my way of living, my ideas about the world. With a book in my hands, I always felt on the safe side....sometimes I cannot wait the weekend to come to pass some hours reading, I never ever fall asleep without having read at least some pages and I always start my day with a cup of hot coffee and some more pages...(my husband knows that there is no way to have a conversation with me early in the morning!).
Probably this is so, because I grew up with books:
One of my first memories is my grandfather's huge book collection, stored in a room with wonderful handmade glass cabinets, and I remember well the earthy and dusty smell when he opened one of them. Then there were all the books in my father's small office, where he used to study. When my brother and I left our home for good I convinced my father to fill my empty room with bookshelves,  so he could finally store his book collection in a bigger place. When he died some years ago my brother and I started to discover our father's "literary" world and inheritance. I remember to have sent then quite a lot of packages filled with books to Athens: There were astonishing books of my grandfather, editions of the end of the 19th and the beginning of the 20th century! There were a lot of great books about art - as my father was a quite successful hobby-painter! And there was of course literature at its best!

Looking at my own "library", I sometimes wish to make a list of all the books I read since the last 40 years, at least all the books that are still in my bookshelves.  And I ask myself if I should stop to purchase new books and "read myself through" the ones I read so many many years ago...Oscar Wilde once said:" If one cannot enjoy reading a book over and over again, there is no use in reading it at all." But this is hard, Amazon has become a real addiction...too many new books to discover!!!!
Due to my moving from Germany to Greece, I had to give some books away, but the remaining ones in my bookshelves are like children, I could never get rid of them. (I guess my heirs will have to deal with that....).
Why all these thoughts today about my books? 
I passed some rough days being concerned about my mother's and my own health. So I remembered my father, my grandfather and their passion for reading which they passed on to me and my beloved brother...
And I just expressed a Christmas wish to my husband: an additional bookshelf which we could build during Christmas Holidays...I definitively need more space for my books!  (And I hope my wish will come true.....)
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Ich und meine Bücher....ein Wunschtraum!
Literatur war für mich schon immer eine Möglichkeit, mich ein wenig von der Realität „auszuklinken“. Literatur hat auf jeden Fall mein Leben beeinflußt, meine Vorstellung von der Welt. Wenn ich ein Buch in den Händen halte, dann habe ich mich immer sicher gefühlt....manchmal kann ich das Wochenende kaum erwarten, um einige Stunden mit Lesen zu verbringen. Ich schlafe nie ein, ohne vorher wenigstens ein paar Seiten gelesen zu haben und ich beginne jeden neuen Tag mit einer Tasse Kaffee und weiteren Seiten....(mein Mann weiss nach so vielen Jahren, daß ich am frühen Morgen bei Kaffee und Buch absolut nicht ansprechbar bin!).
Wahrscheinlich kommt das daher, weil ich mit Büchern aufgewachsen bin:
Eine meine ersten Kindheitserinnerungen ist die grosse Buchsammlung meines Großvaters, die in einem Raum mit wunderschönen, handgezimmerten Vitrinen mit ziselierten Glastüren untergebracht war. Ich erinnere mich noch genau an den erdigen und staubigen Geruch, wenn er sie öffnete, um ein Buch herauszunehmen. Und dann waren da noch all die Bücher im  Arbeitszimmer meines Vaters, die die Wände vom Boden bis zur Decke ausfüllten. Als mein Bruder und ich unser Haus nach Beendigung der Schule endgültig verließen, überzeugte ich meinen Vater, mein Jugendzimmer doch zur Bibliothek umzubauen, um endlich mehr Platz für seine Buchsammlung zu haben. Als er dann vor einigen Jahren starb, begannen mein Bruder und ich, seine kleine literarische Welt zu durchstöbern. Ich habe damals wirklich eine Menge Bücherkisten nach Athen schicken lassen: Da gab es erstaunliche Bücher meines Großvaters, Editionen vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, wundervolle Kunstbände meines Vaters (er war ein begnadeter Hobbymaler) und natürlich Literatur vom Feinsten!
Wenn ich meine eigene Buchsammlung anschaue, so wünsche ich mir manchmal, eine Liste all der Bücher zu erstellen, die ich im Laufe der letzten 40 Jahre gelesen haben, zumindest all der gelesenen Bücher, die noch in meinen Bücherregalen stehen. Und unwillkürlich frage ich mich, ob ich nicht damit aufhören sollte, immer wieder neue Bücher zu kaufen und mich statt dessen durch diejenigen durchzulesen, die ich vor vielen vielen Jahren gelesen habe....Oscar Wilde sagte mal: "Wenn man keine Freude daran hat, ein Buch immer wieder zu lesen, dann sollte man es gar nicht lesen."  Aber das ist echt schwer, denn leider ist Amazon nicht nur für mich schon fast eine Sucht geworden, allzuviele neue Bücher gibt es dort zu entdecken!!!!
Als ich von Deutschland nach Griechenland umgezogen bin, habe ich viele Bücher weggegeben, aber die restlichen sind eigentlich wie Kinder, ich könnte sie nie weggeben (ich vermute, daß sich meine Erben dann mal damit auseinandersetzen müssen!).
 

Warum habe ich heute all diese seltsamen Gedanken über Bücher?
Die letzten paar Tage war ich sehr besorgt um die Gesundheit meiner Mutter und meine eigene. Wahrscheinlich habe ich mich deshalb plötzlich an meinen Großvater und Vater erinnert und an ihre Leidenschaft für Bücher und das Lesen, die sie an meinen lieben Bruder und mich weitergegeben haben…..

Und gerade eben habe ich meinem Mann gegenüber einen Weihnachtswunsch geäußert: ein weiteres Bücherregal, das wir uns während der Weihnachtsferien selbst zimmern könnten! Ich brauche definitiv mehr Platz für meine Bücher und ich hasse, wenn meine Bücher zweireihig stehen und ich ewig nach einem bestimmten Titel suchen muß!!! (Und ich hoffe, mein Wunsch wird in Erfüllung gehen....)