Donnerstag, 24. Januar 2013

Animals are such agreeable friends - they ask no questions, they pass no criticisms. -- George Eliot

I am still in Germany to settle the affairs of my late mother....Days are going by, sometimes I am very busy, sometimes I am very lonely. I begin to understand the loneliness of old people...just like my mother living in this big house, being alone for endless hours when my brother and his wife were at work. And I cannot blame her for her wish to pass away. In the end, what did she have to wait for?

In these lonely hours I am mostly reading. Then, a couple of days ago I started again to think about my workshop...It is the first time since weeks that I spend some thoughts about my work. This is a progress, I guess. And this is a first step to accept the ultimate change which determines my life from now on. I know I have to return to my own life, it's time (although the latest news from Greece are not very positive: bombs, strikes etc)...

But I am not only reading, I watch a lot of movies and I am also surfing in the internet. A friend of mine is a real animal lover, and sometimes she posts cute animal pictures in Facebook. Today she posted this one:

This reminded me of my old appartment in Athens, where we lived for over ten years. There we always had some cats which roamed in our big garden and "adopted" us sometimes. One of these kittens had the strange habit to sleep in my bookshelves - just like this one .....it was my very own beloved "book-kitten"!
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Noch immer bin ich in Deutschland, um den Nachlass meiner Mutter zu regeln. Die Tage ziehen an mir vorüber, manchmal bin ich total im Stress, manchmal aber auch sehr einsam. Ich beginne, die Einsamkeit alter Menschen zu verstehen...wie meine alte Mutter, die in diesem großen Haus lebte und unendlich viele Stunden allein zubrachte, wenn mein Bruder und seine Frau ihrer Arbeit nachgehen mußten. Und nun, mit dem Abstand von ein paar Wochen, kann ich es ihr nicht verdenken, daß sie einfach gehen wollte. Was hatte sie denn noch zu erhoffen vom Leben?

In diesen einsamen Stunden lese ich meistens. Vor ein paar Tagen begann ich wieder, über meine Arbeit nachzudenken, denn bald geht es ab nach Griechenland. Und es ist das erste Mal seit einigen Wochen, daß ich mir Gedanken über meine Werkstatt mache...ich denke, das ist ein kleiner Fortschritt! Und es ist definitiv auch ein erster Schritt auf dem Wege zur Akzeptanz meiner veränderten Lebenssituation. Ich muss mich wieder auf mein "altes" Leben einlassen, auch wenn die letzten Nachrichten aus Griechenland nicht gerade erheiternd sind (Bombenanschläge, Streiks, Demonstrationen etc.).

Aber ich lese natürlich nicht nur, ich sehe viele Filme und surfe auch ausgiebigst im Internet. Eine Freundin postete vor ein paar Tagen das obige Photo auf Facebook. Das erinnerte mich an unser altes Haus in Athen, wo wir mehr als 10 Jahre lebten. Dort hatten wir immer eine Menge Katzen, die durch unseren Garten streunten und uns manchmal auch "adoptierten". Eine von ihnen hatte die lustige Angewohnheit, zwischen meinen Büchern zu schlafen, genauso wie die Katze auf dem Photo....diese Katze war mein geliebtes "Buch-Kätzchen"!