Montag, 3. März 2014

Montagsfrage...

Die heutige Montagsfrage von Nina auf  http://libromanie.de/ lautet: Was machst Du mit Deinen gelesenen Büchern?



Na, das ist mal eine ganz praktische Frage und leicht zu beantworten:
Da ich mit zunehmendem Alter generell das Bedürfnis habe, mehr "Luft" zu haben, nicht mehr in unnötigen "Sachen" zu ersticken und auch meine Bücherregale nicht mehr unnötig so überquellen sollen wie früher, gibt es 3 strenge Kriterien für mich, an die ich mich mittlerweile auch halte:

1. Wenn das gelesene Buch mir so sehr gefallen hat, daß ich es behalten will, bekommt es natürlich seinen Ehrenplatz im Regal - das sind pro Jahr aber nicht allzu viele Neuzugänge!
2. Wenn das gelesene Buch mir so einigermaßen gefallen hat, ich aber sicher bin, daß ich es auf keinen Fall eines fernen Tages nochmal zur Hand nehmen werde, lege ich es zur Seite für den jährlichen Bücherbasar oder für Freundinnen, die da vielleicht auch nochmal reinschauen wollen - das sind wohl die meisten Bücher, die ich im Laufe eines Jahres so "verschlinge"!
3. Der "traurige Rest" der absolut nicht weiter erwähnenswerten Bücher wandert gnadenlos in meine Werkstatt, um irgendwann einmal "verarbeitet" zu werden - Homemade Upcycling sozusagen :).

Kommentare:

  1. Ist das eine Frage des Alters? Mir geht es nämlich auch so. Früher wollte ich meine Bücher besitzen, heute reicht mir die Geschichte. Irgendwann fühlte ich mich von den vielen Büchern erdrückt. Seitdem ich (nicht nur meine Bücherregale) radikal aussortiert habe, fühle ich mich in meiner Wohnung viel wohler und freier.

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    1. Ich vermute einfach, daß es eine Frage des Alters ist....in meinen 30ern oder 40ern konnte ich mich von keinem Buch trennen, egal wie gut oder schlecht es war. Mitlerweile mit den erreichten 50 brauche ich einfach mehr "Luft", in meinen Schränken, in meinen Regalen, in meiner Wohnung allgemein, genauso wie Du sagst! Who knows why :)

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  2. Ich kann mir momentan absolut nicht vorstellen mich von einem Großteil meiner Bücher zu trennen. Die meisten wandern in meine private Bibliothek, wo sie dann hoffentlich von meinem Mann und meinen Kindern auch mal gelesen werden. Bücher die mir nicht so zugesagt haben lege ich in die Buchwanderkiste, in der Hoffnung, dass sie einen anderen Leser finden, der mehr mit ihnen anfangen kann.

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    1. Danke, daß Du bei mir vorbeischaust.....also, den Begriff "Buchwanderkiste" finde ich sehr schön und treffend! Was das Aufheben der Bücher anbelangt, ist das bei mir nicht anders, nur bin ich eben im Laufe der Jahre etwas wählerischer geworden! Gerade, weil ich meiner Tochter nur meine "schönsten" Bücher hinterlassen will, weil gerade diese Auswahl doch auch über mich was aussagt, oder nicht ? :)

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