Sonntag, 22. Juni 2014

Tierisch interessant....

Wie es sich die letzten Sonntage so eingebürgert hat, bei meiner ersten gemütlichen Tasse Kaffee erstmal mein Gruß hinaus in die Bloggerlandschaft.
Und wieder mal wird es "tierisch"....

Da "fiel" gestern ein Büchlein aus meinem Regal noch zu lesender Bücher:
Hugo Loetscher, Der predigende Hahn. Das literarisch-moralische Nutztier

Der Klappentext las sich schon ganz interessant, der Schweizer Autor beschäftigt sich in dem Buch mit "Bildern aus der wundersamen Welt der vermenschlichten Tiere und ihrer vertierten Schöpfer, festgehalten von den Großen der Kunstgeschichte. Fast unglaubliche Funde bringt Hugo Loetscher zu Tage aus allen Ecken und Epochen der Weltliteratur - und zeigt, daß auch kaum einer der uns bekannten Autoren ohne das Tier hätte leben und schreiben können..."

Natürlich bin ich gerade mal auf den ersten Seiten, aber ich weiß jetzt schon, ich werde das Buch weiterlesen, verspricht schon der Auftakt recht Vergnügliches und Interessantes:
Nachdem die Tiere reden gelernt hatten, blieben sie dabei, sofern man sie zu Wort kommen ließ. Sie redeten sich bis heute durch Jahrhunderte und Kulturen hindurch und hinweg. Reden oder Nicht-Reden: ein tierliches Existenzproblem.[...] Reden, um nicht gefressen zu werden, erwies sich bereits für den Menschen als Methode, der nur bedingt Erfolg beschieden war. Aus vielem, was einer aus Verzweiflung hervorbrachte, hörte manch anderer "Mahlzeit" heraus"....

Und wie ihr sehen könnt, schreibe auch ich zur Zeit immer in Gesellschaft meiner kleinen, tierischen Mitbewohner, die dann bei Gelegenheit schon mal über die Tastatur tapsen, weshalb ich mir angewöhnen mußte, öfter als sonst abzuspeichern....


Unser kleiner "Balkonwächter"- immer auf der Hut!
Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!

Kommentare:

  1. Die Tücke des Objekts ereilt nun auch mich. Eigentlich hatte ich heute morgen einen Kommentar geschrieben und finde ihn nun nicht mehr. Oder hatte ich ihn gar nicht abgeschickt? Ich weiß es nicht mehr.
    Die Vermenschlichung einiger Tiere nimmt manchmal wirklich sonderbare Formen an, wobei andere Tiere von dieser Empathie komplett ausgeschlossen sind. Irgendwie eigenartig.
    Ich habe auch mal einen Artikel über Autoren und ihre Haustiere gelesen, ohne Hund und Katze scheint es tatsächlich nicht zu funktionieren. Aber auch dich haben deine vierbeinigen Mitbewohner doch so richtig um den Finger gewickelt, oder? Die sind aber auch zu putzig.

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    1. Ja, und nicht zu vergessen das Umgekehrte: die Animalisierung des Menschen....war immer und wird immer anzutreffen sein!

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