Dienstag, 13. Januar 2015

Wir tragen das Kreuz dafür, dass wir menschlich sind. - Sokrates

Gedanken über Gedanken nach all den Fragen über Fragen, die sich anläßlich der Anschläge auf Charlie Hebdo wieder aufgetan haben.
Ein Beitrag der FAZ erregte in all den Veröffentlichungen dennoch meine besondere Aufmerksamkeit. Erinnert sich noch jemand an Karl Popper, den viele von uns, die wir schon den etwas älteren "Semestern" hier angehören, in unseren "wilden" Studentenzeiten in den 80ern gelesen haben? Ich jedenfalls hatte diese Lektüre schon lange vergessen...
Der Artikel in der FAZ machte mich jetzt wieder neugierig auf Popper. Ich werde versuchen, das Buch irgendwo auszugraben und wieder mal lesen. Karl Poppers Gedanken erscheinen mir aktueller denn je....
Vielleicht werdet auch ihr angeregt durch den Artikel  http://www.faz.net/aktuell/politik/popper-und-der-terror-gegen-die-offene-gesellschaft-13363168.html.
Aber ganz abgesehen von Poppers Gedankengut, rumort in mir - seit ich eingermaßen logisch denken kann -  nur der eine Gedanke:
Wo bleibt die Menschlichkeit in unserem Dasein? Was haben wir denn nach Tausenden von Jahren aus dem antiken Humanitas-Gedanken gemacht, wir, die wir uns für so fortschrittlich, so demokratisch, so gebildet halten und den vergangenen Zeiten gegenüber uns so überheblich gebieren? Seneca schrieb: Homo res sacra homini - Der Mensch ist dem Menschen heilig.
Eigentlich ein ganz einfacher Gedanke.