Donnerstag, 29. November 2018

Die Kunst und die Künstler ...

WAS IST NUR LOS MIT UNS?
In den Medien und auch auf Facebook häufen sich Artikel und Diskussionen über die Verworfen- und Verdorbenheit unserer bisher bewunderten Künstler: Pablo Neruda war ein Vergewaltiger, Woody Allen ein Hypokrit, der seine eigene Adoptivtochter ehelichte, Enid Blyton eine erklärte Egoistin und Rabenmutter, Stefan Zweig ein Exhibitionist, Kevin Spacy ein homosexuell Belästiger und der erst vorgestern verstorbene Bernardo Bertolucci gar ein Monstrum, um nur einige Beispiele zu nennen …
Und jeder von ihnen wird neuerdings in den sozialen Medien ausgiebig seziert und laienhaft beurteilt. Kunst und Realität werden zu einem einzigen unseligen Brei vermischt, der Künstler wird seinem Werk sozusagen „entkünstelt“ und auf das banale, persönliche Dasein reduziert ….
Und da stehe ich nun und frage mich, was soll ich mit all den „heroes“ (nicht nur) meiner Jugend jetzt anfangen? Sie etwa nicht mehr anschauen, hören oder lesen? Sie gar ächten, aus meinen Bücherregalen und Videosammlungen entfernen?
Seit wann haben wir begonnen, unsere Künstler nur noch vom vermeintlich unfehlbar moralischen Standpunkt aus zu beurteilen? Woher kommt diese neue, so unsäglich erschütternd moraltriefende Debattenkultur? Ist auch sie etwa schon ein monströser Auswuchs der neuen konservativ-rechtsgerichteten Politkultur? Was uns nicht in unser „auf-rechtes“ Weltbild passt, muss partout degradiert und zu Nichte gemacht werden?
Was mache ich nun mit all den Autoren, Filmemachern und Schauspielern, die ich nach wie vor genial finde? Alles aus einem hypokritisch-realitätsfernen Impetus heraus entsorgen, weil man solche Werke nach heutigem Standard nicht mehr gut finden darf?
Und ich frage mich:
Wer hat uns je versprochen, dass unsere geliebten Künstler „Heilige“, also demnach keine Menschen mit Fehlern und auch Abscheulichkeiten waren? Und ich kann einfach nicht anders: WIE weit sind wir in dieser aktuell stattfindenden Verdammung entfernt von der (uns Deutschen nur allzu geläufigen) Bücherverbrennung und Etikettierung „Entartete Kunst“ ?
Ich jedenfalls mache bei all dem nicht mit! Ich achte den Künstler im Menschen und den Menschen im Künstler - ganz wie ihr wollt!
(Foto:Sebastiao Salgado)

Mittwoch, 7. Februar 2018

AMOUR ... eine Annäherung

„AMOUR“ – Nikos Kessanlis im Zypriotischen Haus Athen
Eine Annäherung.



Das Zypriotische Haus Athen beherbergte bis vor ein paar Tagen eine interessante kleine Ausstelllung mit dem Thema „Amour“. Ausgestellt wurden Fotografien aus dem umfassenden Archiv  des griechischen Künstlers Nikos Kessanlis.
Nikos Kessanlis (1930-2004)  gehört zu den bedeutendsten griechischen Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit seiner Frau, der Künstlerin Chryssa Romanou (1932-2006), beeinflusste er nicht zuletzt auch als langjähriger Leiter der Akademie der Schönen Künste nachhaltig das künstlerische Schaffen der griechischen Moderne.   
Die Ausstellung beherbergte private Fotografien und auch einige wenige Werke, die die Möglichkeiten der künstlerischen Verfremdung der Fotografie beeindruckend wiedergeben. Ganz auf das übergeordnete Thema bezogen, standen Porträts von Chryssa Romanou oder des Ehepaars Kessanlis-Romanou  im Mittelpunkt.


Landschaften und Städteimpressionen ihrer gemeinsamen Reisen und Aufenthaltsorte erscheinen nur auf den ersten Blick wie touristische Momentaufnahmen;  dennoch sind diese Hintergründe bei genauerem Hinsehen nur Staffage. Erst das Modell Chryssa stellt die Verbindung zwischen dem Hintergrund und dem Auge des Künstlers her. Wie die Kuratorin im Ausstellungskatalog so schön schreibt, verlieren diese Bilder sofort an Charisma und werden quasi „leer“, legt man einen Finger auf die Figur und denkt sich das Modell weg.


Beeindruckend sind die Fotografien auch in ihrer Direktheit, Unmittelbarkeit, Uninszeniertheit. Da ging es nicht um das perfekte Modell, um den inszenierten Moment, wie wir das von gestellten Fotos kennen. Seien wir ehrlich: Wollen wir nicht alle möglichst schön erscheinen im zeitgenössischen Selfie-Wahn, in der Darstellung durch das fotografische Auge und den aktuellen technischen Möglichkeiten der Bildbearbeitung? Aber gerade darum ging es Kessanlis nicht: Ihm ging es vielmehr um das Einfangen des authentischen Moments und des authentischen Menschen vor authentischer Kulisse. Vor allem die in ihrer Ungeschöntheit äußerst privaten Eindrücke der späteren Jahre reflektieren dies. Das künstlerische Auge sucht nicht die oberflächliche Darstellung einer schönen Frau, sondern immer den Menschen hinter der äußeren Fassade, wobei das Modell auf vielen Fotos fast unwillig erscheint, dem Fotografen den Rücken zukehrt, den direkten Blick in die Kamera verweigert.  Wie Amanda Michalopoulou bemerkt, findet in vielen Fotografien beinahe eine Entmystifizierung des Modells statt. Und vielleicht bleibt gerade durch diese Entmystifizierung beim Betrachter fast ein Gefühl von Zärtlichkeit zurück – immer stehen die Liebe des Künstlers und der ungeschönte Blick auf sein Modell im Vordergrund.



 Kessanlis hat während seiner gesamten künstlerischen Karriere mit den Möglichkeiten der künstlerischen Verfremdung von Fotografien experimentiert. Er war dabei durchaus ein Kenner der kunstgeschichtlichen Bedeutung des Mediums; und so findet man besondere Aufnahmewinkel, Verzerrungen, Spiegelungen – ganz in der Tradition der Avantgarde der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, als berühmte Fotografen das Medium neu zu interpretieren und der Malerei anzunähern versuchten.




Aber natürlich machte die Kunst in den folgenden Jahrzehnten nicht dabei Halt. In der technischen Weiterentwicklung versuchten Künstler wie u.a. Andy Warhol oder Gerhart Richter neue hybride Interpretations- und Ausdrucksformen der Fotografie. So gewinnt auch bei Kessanlis ein kleines, auf der ersten Blick unscheinbares Foto in seiner Übertragung auf Holz oder auf Zement auf einmal eine ganz andere Aussagekraft, indem es die Zweidimensionalität des Fotos aufhebt, sie auf strukturhaften Medien aufbricht und dem Foto so eine weitere Dimension hinzufügt.



Am beeindruckendsten für mich persönlich sind Kessanlis  „Phantasmagorien“ – Photographien von bewegten Szenen hinter beleuchteten Leinwänden, die dann mit Emulsion auf Leinwand übertragen wurden. Ein Ausgangsfoto zu dieser Technik ist auch in der Ausstellung zu sehen, und da ich persönlich Kessanlis vor allem auf dem Wege über diese „Phantasmagorien“ zu schätzen gelernt habe, war es eine von mir seltsamerweise vorher nie bedachte Erkenntnis dieser Ausstellung: dass er – natürlich - ein passionierter Fotograf war …



In der Bildbetrachtung stellt sich ja immer die Frage, was muss der Betrachter tatsächlich an Vorwissen mitbringen und was nicht. Jede Ausstellung insbesondere moderner Kunst birgt (meiner Meinung nach) die absolute Freiheit der Rezeption, die nicht unbedingt spezielles kunsthistorisches Wissen voraussetzt. Und genau dies empfinde ich auch immer als das Spannende an moderner und zeitgenössischer Kunst. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Kuratoren, Wegbegleitern und Kunstgeschichtlern fügte meinem persönlichen Eindruck viel Hintergrundwissen und durchaus interessante Interpretationsansätze hinzu.
Aber vielleicht brachte es nach diesem anregenden Abend auch mein kunstgeschichtlich gänzlich „unbefleckter“ Begleiter auf den Punkt: „Ich habe nur das Eine gesehen: Er war einfach unsterblich verliebt in diese Frau.“ 
Was kann der Betrachter Schöneres als Erkenntnis mitnehmen von solchen Bildern und einer Ausstellung mit dem Titel „Amour“?

Und wem Nikos Kessanlis bisher kein Begriff war,  der sollte einmal in der Athener Metrostation am Omonia-Platz  kurz innehalten und das dort installierte Werk „Schlange – Queue“ auf sich wirken lassen …




(Fotos: Andrea Nikitopoulos)

Übrigens: Den vom interessanten griechisch-deutschen Blog diablog.eu geteilten Text von mir (in etwas gekürzter Fassung) findet Ihr hier....

Samstag, 27. Januar 2018

Ich will bis zum letzten Augenblick weiter beobachten, notieren, studieren. Angst hilft nichts, und alles ist Schicksal. - Victor Klemperer

Und so ganz nebenbei auch mal wieder eine Buchempfehlung... rechtzeitig zum heutigen Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945 ....


Victor Klemperer, an dessen Büchern man als Romanistik-Studentin nicht vorbeikam, beschreibt in seinen Tagebüchern das Leben als Jude in Dresden zwischen 1933 und 1945. 

Die Eintragungen bringen dem Leser auf erschreckende Weise das alltägliche Leben der jüdischen Mitbürger im Dritten Reich nahe. Und erst in all diesen täglichen vermeintlichen Kleinigkeiten wird uns das Ausmaß dieser unbeschreiblichen Entmenschlichung durch das Nazi-Regime bewußt. Ich will das Buch nicht weiter kommentieren. Lesenswert, gerade in diesen unseren so bedenklichen Zeiten. Ein kleiner Textausschnitt mag genügen: 


"2. Juni 1942 : 
Was ist in diesen letzten Jahren alles an Großem und Kleinem zusammengekommen! Und der kleine Nadelstich ist manchmal quälender als der Keulenschlag. Ich stelle mal die Verordnungen zusammen:

1. Nach acht oder neun Uhr abends zu Hause sein. Kontrolle!
2. Aus dem eigenen Haus vertrieben.
3. Radioverbot, Telefonverbot.
4. Theater-, Kino-, Konzert-, Museumsverbot.
5. Verbot, Zeitschriften zu abonnieren oder zu kaufen.
6. Verbot zu fahren (dreiphasig): a) Autobusse verboten, nur Vorderperron der Tram erlaubt, b) alles Fahren verboten, außer zur Arbeit, c) auch zur Arbeit zu Fuß, sofern man nicht 7 km entfernt wohnt oder krank ist (aber um ein Krankheitsattest wird schwer gekämpft). Natürlich auch Verbot der Autodroschke.
7. Verbot, „Mangelware“ zu kaufen.
8. Verbot, Zigarren zu kaufen oder irgendwelche Rauchstoffe.
9. Verbot, Blumen zu kaufen.
10. Entziehung der Milchkarte.
11. Verbot, zum Barbier zu gehen.
12. Jede Art Handwerker nur nach Antrag bei der Gemeinde bestellbar.
13. Zwangsablieferung von Schreibmaschinen.
14. von Pelzen und Wolldecken.
15. von Fahrrädern – zur Arbeit darf geradelt werden (Sonntagsausflug und Besuch zu Rad verboten).
16. von Liegestühlen,
17. von Hunden und Katzen, Vögeln.
18. Verbot, die Bannmeile Dresdens zu verlassen,
19. den Bahnhof zu betreten,
20. das Ministeriumsufer, die Parks zu betreten,
21. die Bürgerwiese und die Randstraßen des Großen Gartens zu benutzen. Auch das Betreten der Markthallen seit vorgestern verboten.
22. Seit dem 19. September der Judenstern.
23. Verbot, Vorräte an Eßwaren im Hause zu haben (Gestapo nimmt auch mit, was auf Marken gekauft ist.)
24. Verbot der Leihbibliotheken.
25. Durch den Stern sind uns alle Restaurants verschlossen. Und in den Restaurants bekommt man immer noch etwas zu essen, irgendeinen „Stamm“, wenn man zu Haus gar nichts mehr hat. (…)
26. Keine Kleiderkarte.
27. Keine Fischkarte.
28. Keine Sonderzuteilung wie Kaffee, Schokolade, Obst, Kondensmilch.
29. Die Sondersteuern.
30. Die ständig verengte Freigrenze. Meine zuerst 600, dann 320, jetzt 185 Mark.
31. Einkaufsbeschränkung auf eine Stunde (drei bis vier, Sonnabend zwölf bis eins).

Ich glaube, diese 31 Punkte sind alles. Sie sind aber alle zusammen gar nichts gegen die ständige Gefahr der Haussuchung, der Mißhandlung, des Gefängnisses, Konzentrationslagers und gewaltsamen Todes. ---- "



P.S. Nicht zu vergessen sein grandioses Buch LTI 
https://de.wikipedia.org/wiki/LTI_%E2%80%93_Notizbuch_eines_Philologen

Mittwoch, 17. Januar 2018

Griechenland - auch keine neuen Nachrichten sind Nachrichten ...


Nach längerem Schweigen wird es wieder mal Zeit, über das Leben hier in Griechenland zu berichten. Wie sieht unser Leben hier mittlerweile aus, im x-ten Jahr der Krise?
Lasse ich das letzte Jahr vorüberziehen, so kann ich in unserer kleinen Werkstatt zwar keinen weiteren Umsatzabfall verbuchen, aber dennoch einen eklatanten Anstieg der Zahlungsschwierigkeiten meiner Kunden feststellen, was mir zunehmend Angst macht und mich auch in der Produktion oft in finanzielle Schwierigkeiten bringt. Der Ausblick auf das noch junge Jahr ist bei mir und meinen Kunden nicht gerade hoffnungsvoll. Von Aufatmen oder gar Aufbruchsstimmung keine Spur. Ganz im Gegenteil erzählt mir fast jeder Kunde, dass die Auftragslage zunehmend prekärer wird und ein schlechteres Jahr als 2017 zu erwarten ist. So gesehen ist also nach wie vor etwas faul im Staate Griechenland …
Weiterhin kämpfen Einzelhändler und kleine Unternehmen um ihr Überleben. Weiterhin beobachtet man das Schließen von Geschäften, wenn man durch die Straßen geht. Der vielbeschworene Aufschwung? Er mag vielleicht im großen Rahmen und bei Großunternehmen zu sehen sein, bei den in Griechenland so wichtigen kleinen und mittleren Unternehmen ist er nicht auszumachen. Gerade die Mittelschicht kämpft weiter gegen das langsame Sterben.
Und was sagen schon Zahlen und Statistiken aus? Zu jeder Statistik ließe sich wohl eine Gegenstatistik finden: Zögernd abnehmende Arbeitslosenzahlen? Ja, aber zu welchem Preis? Wenn junge Menschen mit Universitätsabschlüssen sich für 400 Euro und weniger im Monat irgendwo verdingen müssen, verschönern sie natürlich die Arbeitslosenstatistik, aber wenn es zum Leben hinten und vorne nicht reicht, welchen Sinn hat dieses Arbeitsverhältnis dann?
Wenn kleine Unternehmen überhaupt nur überleben können, indem sie ihre Abgaben und Steuern nicht entrichten (und dabei ungeahnte Schulden anhäufen), was für einen Sinn haben dann all die Steuererhöhungen?
Nicht besser sieht es auch auf dem Tourismus-Sektor aus, wo steigende Besucherzahlen bejubelt werden, davon aber vor allem die großen internationalen Reiseunternehmen und weniger die griechischen Hoteliers profitieren – von den prekären Arbeitsverhältnissen mit Hungerlöhnen und endlosen Arbeitsstunden gar nicht zu reden.
Und wenn weiterhin Rentenkürzungen und Lohnkürzungen die Kaufkraft der Menschen schmälern, wie sollen dann kleine und mittlere Unternehmen einen Aufschwung verbuchen, wie sollen die so dringend benötigten Arbeitsplätze geschaffen werden? Von den weiterhin existenziellen Problemen und prekären Lebenssituationen von so vielen Menschen ganz zu schweigen ... 

Aber all das ist ja nichts Neues. Es gibt mittlerweile genug Journalisten, die diese Missstände geißeln (und auf der anderen Seite genauso viele, die die vermeintlichen Errungenschaften der momentanen Regierung beweihräuchern) …
Und so befinden wir uns also im x-ten Jahre der Krise – ohne Aussicht auf Besserung. Wie der Parthenon ist auch das Land eine Baustelle ohne Ende. Die Regierung tönt, wir würden noch in diesem Jahr das Ende der Memoranden feiern können und „an die Märkte“ zurückkehren – verschweigt dabei aber wissentlich, dass das Land auf zig Jahre hinaus den harten Auflagen dieser Memoranden verschrieben bleiben wird, inklusive zunehmender Privatisierungen, Zwangsversteigerungen etc.
Derweil verabschiedet das Parlament weiterhin Gesetzesnovellen en masse, um an die so dringend benötigten Kredite zu gelangen. Die Frage, ob etwa eine neue Regierung es nach den kommenden Wahlen besser machen würde, stellt sich da schon längst nicht mehr: Unterschrift ist Unterschrift, daran können auch neue Regierungen nichts mehr ändern. Und so nimmt die allgemein um sich greifende Politikverdrossenheit immer weiter zu, verständlicherweise…

Das Fazit? Man stellt unter dem Strich fest, dass sich für uns, den einfachen Bürger, nichts geändert hat und auch in den nächsten Jahren nichts ändern wird – es sei denn zu noch Schlimmerem.

Und der geneigte Leser hier wird sich jetzt fragen, warum ich das alles geschrieben habe, wenn ich doch nichts Neues zu berichten habe. Aber genau das Wissen darum ist das, was ich mit meiner kleinen Bestandsaufnahme hier ausdrücken wollte:

Nichts Neues und keinerlei Hoffnung auf Besserung … 

Freitag, 5. Januar 2018

Ich bin mir selbst das Un-Wort ...

Das Un-Wort

Ich bin die Un-geduld
Ich bin die Un-gereimheit
Ich bin die Un-gläubigkeit
Ich bin die Un-korrektheit
Ich bin die Un-rast
Ich bin die Un-Voreingenommenheit
Ich bin die Un-zulänglichkeit
Ich bin die Un-belehrbarkeit
Ich bin der Un-mut
Ich bin das mir selbst Un-begreifbare.


Ich bin das Un-Wort,
das mein Leben zuweilen so un-ermesslich macht ...